Die 1000 - jährige Eiche

Europas älteste Eiche

Die 1000-jährige Eiche steht in Bad Blumauim Ortsteil Bierbaum und gilt als die älteste Eiche Europas. Der Baum beeindruckt mit einer Höhe von 30 Meter und einem Durchmesser des Stammes von 2,50 Meter. Der Kronendurchmesser beträgt sogar 50 Meter. Um den Stamm zu umfassen werden sieben Erwachsene benötigt. 

In Ihrem Schatten kann man sich entspannen oder über die vielen, teils stürmischen Epochen nachdenken, die dieser prachtvolle Baum schon überlebt hat.

 

Tipp

Kontakt:

Tourismusverband

Bad Blumau 113
8283 Bad Blumau
Telefon: 0043 (0) 3383 2377
Fax: 0043 (0) 3383 3100
E-Mail: info@bad-blumau. com

Fußweg

ca. 300m

In den 1970er Jahren wurde die Eiche von einem Blitzschlag so stark beschädigt, dass sie zu verfaulen begann. 1989 wurde sie vom Baumchirurgen Manfred Saller revitalisiert und somit vor dem Verfall gerettet. Mittlerweile überlebte der Baum bereits 50 Generationen!

 

Geschichte des Parkett

Holzfußböden sind in Europa seit dem Mittelalter bekannt. Um das 13. Jahrhundert wurden noch rohe Bohlen neben einander gelegt, später dann gehobelte Dielen aus Weichhölzern wie Tanne, Fichte oder Kiefer. Aus diesen Bretterböden ging ab dem 16. Jahrhundert das Parkett in seiner heutigen Form als repräsentativer Bodenbelag hervor. Man begann, Dielen unterschiedlicher Länge einzusetzen und dem Holz durch Beizen zu färben. Auch wurden verschieden farbige Felder aus Edelhölzern zur Dekoration auf die Dielen genagelt. Das kam umso mehr in Mode, wie man tropische Hölzer mit immer neuen Farbschattierungen aus fernen Kontinenten importierte. Auf diese Weise wurden zunächst vorwiegend die Paläste der Monarchien, später auch Patrizierhäuser mit prunkvollen Böden geschmückt.

Blüte der Parkettkunst im 17. und 18. Jahrhundert

Im 17. Jahrhundert wurde das Parkett endgültig zum festen Bestandteil der Innenarchitektur, die allerdings lange Zeit noch immer einer wohlhabenden Oberschicht vorbehalten war. Nicht ganz zufällig wurde das Tafelparkett in Frankreich erfunden, wo es zum bis heute faszinierenden Prunk der Barockschlösser beitrug. Für die Parketttafeln wurden bevorzugt edle Hözer wie Nussbaum, Kirsche oder Birnbaum verwendet. Auf dem Höhepunkt der Parkettkunst im 18. Jahrhundert zeigten kunstvolle Intarsienböden nicht nur eine Vielfalt an Ornamenten, sondern verewigten sogar gegenständliche Bilder und Szenen in Holz. Als die Prachtentfaltung der absolutistischen Herrscher in der Zeit nach der Französischen Revolution 1789 endete, kamen bei Parkett geometrische Muster in Mode.

Aus den Palästen in jede Wohnung

Seinen Weg in die Wohnhäuser und öffentlichen Gebäude der Bürger fand das Parkett während der Industrialisierung des 19. Jahrhunderts. Mit Dampfmaschinen, Sägewerken und maschinellen Bearbeitungstechniken setzte sich Parkett durch, das statt aus breiten Dielen aus schmaleren Stäben bestand. In der Folge wurde das Verlegen dieses Stabparketts durch die Produktion dünner Stahlnägel und verbesserter Klebstoffe erleichtert, so dass sich der Bodenbelag aus Holz immer weiter verbreitete. Die Oberflächenbehandlung des Holzes mit Ölen war schon in der Antike bekannt, allerdings wurde die heute gebräuchliche Versiegelung der Böden erst in den 1950er Jahren perfektioniert und machte das Parkett pflegeleicht. Zugleich wurde auch das Handwerk immer professioneller; so gibt es in Deutschland seit den 1970er Jahren den Ausbildungsberuf des Parkettlegers.

Heute sind die natürlichen Eigenschaften echten Holzes gefragter denn je – und Parkett wird als hochwertiger Bodenbelag für jede Art von Räumen geschätzt. 

Pflege für versiegelte/lackierte Holzoberflächen

Sie haben sich für den Einbau eines Parkett- oder Holzfußbodens entschieden, der mit einer Versiegelung, Lackierung veredelt wurde.

 

Mit der Entscheidung für die Versiegelung Ihres Parkett- oder Holzfußbodens sorgen Sie für den größtmöglichen Schutz des Naturwerkstoffes Holz. Jede Versiegelung wird aber durch permanente Beanspruchung abgenutzt.

Zum Erhalt der Versiegelung und damit des Holzes ist es sehr wichtig.

Mit der richtigen Reinigung und mit der darauf abgestimmten, regelmäßigen Pflege erhalten Sie die Schönheit Ihres Holzfußbodens und verlängern die Lebenserwartung um bis zu 5 Mal. Und nur wenn Sie sich als Nutzer des Bodens an die Ausführungen dieser Anweisung sowie an die Einhaltung des richtigen Raumluftzustandes halten, haben Sie auch die Gewährleistung von Ihrem Parkettlegermeister -Fachbetrieb, sowie vom Hersteller des Parketts und der Parkettversiegelung.

In den ersten Tagen nach dem Einbau

Neu versiegelte Holzböden dürfen erst nach vollständiger Trocknung der Versiegelung (ca. 8 bis 12 Tage) belastet werden, und sie dürfen in dieser Zeit nicht mit künstlichen bzw. textilen Belägen oder Folien abgedeckt werden. 

 

Wichtige Hinweise: Ein gesundes Raumklima dient dem Wohlbe nden des Menschen ebenso wie der Werterhaltung Ihres Holzfußbodens. Holz gehört zu den Naturstoffen, die sich der Luftfeuchtigkeit anpassen, indem sie aus der Luft Feuchtigkeit aufnehmen oder an die Luft Feuchtigkeit abgeben. Durch Feuchteänderungen quillt bzw. schwindet das Holz, wodurch Fugen im Holzfußboden entstehen können. Aus diesem Grund empfehlen wir eine Raumtemperatur von 18 °C bis 20 °C bei einer relativen Luftfeuchte von 50 bis 60%. Ein Hygrometer stellt bei der Messung und Kontrolle des Raumklimas eine wertvolle Hilfe dar. 

Achtung: Laufrollen und Gleiter müssen DIN EN 12529 (Kunststoff oder Filz) entsprechen. Metallische Möbel und Gegenstände bedür- fen einer Schutzmatte. Keine weichmacherhaltigen Materialien aus z. B. Gummi oder Kautschuk direkt auf den Parkettfußboden stellen, sowie keine Klebebänder auf die Oberfläche aufbringen.

 

Regelmäßige Unterhaltsreinigung 

Unterhaltsreinigung mit einem abgestimmten Neutralreiniger des Versiegelungshersteller durchführen.

Neutralreiniger ist ein neutraler Allzweckreiniger für Fußböden.

Den Boden mit einem Mopp, Haarbesen oder Staubsauger von Schmutz und Staub befreien.

Gebinde vor Gebrauch gut schütteln.

Neutralreiniger ca. 100 bis 200 ml mit 10 Liter Wasser verdünnen.

Mit einem Mopp oder Tuch auftragen.

Abtrocknung der Parkettoberfläche gemäß Herstellerangaben.

Unterhaltspflege: ca. 100 bis 250 ml Parkettpflegemittel mit 10 Liter Wasser verdünnen.

Bei Fugenbildung, starken Verkratzungen und Glanzgradunterschieden ggf. pur anwenden.

Mit einem Wischmopp oder Tuch dünn auftragen und trocknen lassen.

 

Pflege für geölte Holzoberflächen

In den ersten Tagen nach dem Einbau

Geölte Holzfußböden dürfen erst nach vollständiger Trocknung der Öl- bzw. Wachsschicht begangen werden, frühestens jedoch nach 12-24 Stunden, Herstellerangaben beachten. Die geölte Oberfläche darf nach entsprechender Trocknungszeit mit Wasser oder anderen nicht aggressiven Flüssigkeiten in Verbindung gebracht werden. Je mehr der neu geölte Holzfußboden in den ersten Tagen geschont wird – desto länger ist die Lebensdauer Ihres Parkettfußbodens! Die volle Beanspruchung durch schwere Möbel- stücke sollte frühestens nach dem Ende der Aushärtezeit des Ölherstellers erfolgen. Neu geölte Holzfußböden dürfen in den ersten 10 Tagen nicht mit künstlichen und/oder textilen Belägen sowie mit Folie abgedeckt werden. 

Fleckentipps

 

 

 

Feuchtigkeit

Wir sind kein Wasserschadensanierer, in Notfällen können wir unsere Kunden unterstützen.

Wasserschadenbeseitigung Je schneller Sie reagieren, desto kleiner fällt der Schaden aus Ob Baumängel, undichte Wasserleitungen, Hochwasser, ein Rohrbruch, etc. – es gibt jede Menge Ursachen für einen Wasserschaden in den eigenen vier Wänden. Damit es nicht zu schlimmen Folgeschäden wie Schimmel, feuchte Wände, abgelöste Bodenbeläge, etc.  kommen kann, sollte der Hausbesitzer auf der Stelle handeln. Denn die Feuchtigkeit muss sofort den Wänden entzogen werden. Je nach dem wie tief die Feuchtigkeit eingedrungen ist, gibt es verschiedene Trocknungsmethoden, die immer individuell bestimmt werden.