Renovierung Parkettboden

Eine kostspielige Sanierung ist nicht immer notwendig: Auch abgenutzte und sehr alte hölzerne Treppenstufen können Sie renovieren und somit ihre Optik aufwerten, solange sie noch gut erhalten sind. Eine fachmännische Planung der einzuleitenden Maßnahmen ist von großer Bedeutung, da es sich bei Treppen um Konstruktionen handelt, bei denen die Sicherheit und Zuverlässigkeit von vorrangiger Bedeutung sind. Wenn die Stufen noch in einem guten Zustand sind, können sie einfach geschliffen werden, um Kratzer und Abnutzungserscheinungen zu beseitigen.

Damit es keine Überraschung wird, lassen Sie den Parkettboden vorher durch uns prüfen.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Erste Version des „Parkettabziehers“

Berühmtes Gemälde ausgestellt

 

Der Parkettabzieher von Gustave Caillebotte.

Unter Parkettlegern ist kaum ein Gemälde so bekannt wie der Parkettabzieher des Franzosen Gustave Caillebotte. Abzüge tauchen in fast jedem Fachbuch auf und zieren die Büros vieler Parkettlegermeister. In der Bremer Kunsthalle war bis 5. Oktober eine Caillebotte-Ausstellung samt unbekannter Parkettabzieher-Version aus französischem Privatbesitz zu sehen.

Gustave Caillebotte war Mäzen und innovativer Kunstsammler, der mit Arbeitermotiven bekannt wurde. Ungewöhnlich war, dass er diese Motive in großen, anspruchsvollen Formaten darstellte. Als Caillebotte 1875 ein solches Bild – wohl die Erstversion des Parkettabziehers – zur offiziellen Ausstellung im Pariser Salon einreichte, lehnte es die konservative Jury ab. Ein Jahr später präsentierte er zwei Neufassungen und sechs Werke für die zweite Impressionistenausstellung. Zwar hielten einige Kritiker das Motiv für „ vulgär“, doch viele rühmten Caillebottes Originalität und den Realismus, den sie mit Courbet und Manet verglichen. So wurde Caillebottes erster öffentlicher Auftritt zu einem großen Erfolg: Man sprach von einem „Neuling, dessen Anfänge Sensationen machen“. Von Anfang an registrierten die Kritiker die „bizarre Perspektive“, die zu seinem Markenzeichen werden sollte.

 

Quelle: Dr. Dorothee Hansen, „Über das Wasser – Gustave Caillebotte“.

Fertigparkett abschleifen?

Es hat seine Tücken, gerne beraten wir Sie hierzu vor Ort und zeigen Ihnen die Risiken auf.

Parkett versiegeln, lackieren oder ölen. Was ist besser?

Wenn es darum geht, einen Parkettboden verlegen zu lassen, ist nicht nur die Wahl des richtigen Holzes oder die optimale Verlegeart wichtig, sondern auch die anschließende Oberflächenveredelung. Sie ist es schließlich, die den Boden vor Schmutz und Feuchtigkeit schützt und ihm die ästhetisch individuelle Note verleiht.

Oberflächenveredelung

Dabei kann man einen Parkettboden entweder mit einem Parkettlack versiegeln oder aber mit einem Öl bzw. Wachs imprägnieren. Was nun aber „besser“ ist, lässt sich pauschal nicht sagen – und das macht die Entscheidung manchmal schwer. Die Pflege eines geölten Parkettbodens ist ein bisschen aufwendiger, als bei einem lackierten Parkettboden.

Deswegen möchten wir heute einmal einen kleinen Überblick zu den Aspekten Pflege, Kratzer, Optik sowie Umweltbilanz – entsprechend der jeweiligen Holzbehandlung.

Pflege

Die Pflege bzw. der Pflegeaufwand ist bei beiden Veredelungen ähnlich. Generell saugt oder kehrt man einen geölten / gewachsten wie auch einen versiegelten Boden regelmäßig und befreit ihn so von grobem Schmutz. Ab und an wird dann aber auch einmal mehr Pflege nötig.

So sollte bei normal beanspruchten Böden alle 4–7 Tage eine Unterhaltsreinigung, 2-mal im Jahr eine Unterhaltspflege und alle 2 Jahre eine Grundreinigung stattfinden. Dafür nutzt man am besten(bei geölten Böden: Holzseife) bzw. Pflegemittel.

Dabei erweist sich ein geölter Boden allerdings als etwas „zeitintensiver“: Denn der Abschluss einer jeden Unterhaltspflege wie auch Grundreinigung bildet das Nachölen mit einem hochwertigem Pflegeöl.

Hier ist eine Trockenzeit von 6 Stunden einzuplanen, in der man den Parkettboden nicht betreten darf.

Das ist bei einer Versiegelung anders: Das spezielle Pflegemittel für lackierte Parkettböden ist nach maximal einer Stunde trocken und der Boden damit wieder normal nutzbar.

Kratzer

Generell muss man wissen, dass ein lackierter Boden versiegelt, ein geölter hingegen (nur) imprägniert ist. Das heißt, ein Boden mit einer Lackierung hat eine extra Schutzschicht, die das Holz gut vor Feuchtigkeit, Schmutz und eben auch Kratzern bewahrt. Ein imprägnierter Boden dagegen kann diese Schutzschicht nicht vorweisen. Damit ist die Oberfläche mechanischen Belastungen direkt ausgesetzt.

Doch dafür ist das Ausbessern unkompliziert: Ein bisschen Schleifpapier und ein Naturöl (z. B. Olivenöl) reichen meist aus, um (oberflächliche) Kratzer zu beheben. Darüber hinaus muss ein geölter Boden bei etwas größeren Schäden oft auch nicht komplett abgeschliffen und neu versiegelt werden, wie es bei lackiertem Holz der Fall ist – hier hilft häufig ebenfalls Nachölen.

Optik

In puncto Optik erweisen sich Parkettlacke und -öle unterschiedlich flexibel. Bei ersterem gibt es verschiedene Auswahlmöglichkeiten in Form der Glanzgrade matt, halbmatt oder glänzend.

Durch das Ölen lässt sich hingegen nicht der Glanzgrad abstimmen, aber man kann dafür das Holz einfärben.

Hierfür gibt es spezielle Farböle, mit denen der Fachmann das Holz in sämtliche Nuancen umstreichen kann. Und diese Öle imprägnieren (wie „normale“ Parkettöle) zugleich den Boden und schützen ihn so vor Feuchtigkeit und Schmutz und Beschädigungen.

Raumklima + Haptik

Was das Raumklima und die Haptik angeht, stellt sich ein geölter / gewachster Boden eher als vorteilhaft gegenüber einem versiegeltem Parkett dar. Durch das Ölen entsteht nämlich keine neue Schicht über dem Boden, sondern das Öl dringt tief in die Poren ein und arbeitet sozusagen mit ihm – das Holz kann so weiter „atmen“ und das macht sich auf der Holzoberfläche wie auch im ganzen Raum bemerkbar.

Lackierte Böden dagegen bilden eine extra Schutzschicht auf dem Parkett. Trotz dessen spürt man natürlich auch hier immer noch die Natürlichkeit des Holzes, welche ebenso eine angenehme Atmosphäre schafft.

Umwelt

Ob man das Parkett lackieren oder lieben ölen soll, machen einige auch vom Umweltaspekt abhängig. Doch welche der beiden Methoden nun umweltfreundlicher ist, kommt dabei ganz auf die Zusammensetzung des Produktes an.

Ein Öl (bzw. Wachs) mit einem GISCODE Ö10 ist so z. B. was diesen Aspekt betrifft unschlagbar: Es besteht (meist) aus reinen Naturrohstoffen und ist dabei komplett lösemittelfrei – und damit für Mensch, Tier und Umwelt absolut unbedenklich.

Bei anderen Ölen mit höheren GISCODE - Werten sind hingegen Lösemitteln enthalten, was man an einer stärkeren Geruchsbelastung spüren kann.

Im Gegensatz dazu sind die modernen Parkettlacke aufgrund der rasanten technologischen Entwicklungen der letzten Jahre sehr umwelt- und gesundheitsschonend geworden.

Die heutigen Versiegelungen sind fast alle wasserbasiert; sie haben also keinen bis einen sehr geringen Anteil an Lösemitteln (max. 15 %). Und das eben macht sie ebenfalls sehr verbraucher- und umweltfreundlich.

Fazit:

Wie so vieles im Leben, hat auch jede Veredelungsart von Parkett unterschiedliche Merkmale: Demnach ist ein lackierter Holzboden pflegeleichter und kratzbeständiger als geöltes /gewachstes Holz. Ein „Ölboden“ schafft dafür aber eher eine bessere Raumatmosphäre und ist von der Haptik (und möglicherweise von den Inhaltsstoffen) her natürlicher.

Letztendlich kommt es darauf an, was Ihnen besonders wichtig ist und was Sie von Ihrem neuen Holzfußboden erwarten. Und dann fällt die Entscheidung vielleicht gar nicht mehr so schwer, ob man das Parkett ölen oder lackieren soll.

Bei regelmäßiger und gewissenhafter Pflege ist die Lebensdauer und Schönheit eines geölten oder gewachsten Boden so im Prinzip unbegrenzt. 

 

Parkettrenovierung

  • Abschliff der alten Oberflächenbehandlung.
  • Optional verkitten der Fugen.
  • Holzoberfläche grundieren.
  • Aufbringen der Versiegelung.
  • Optional ölen der Holzflächen.
  • Entsorgung des Schleifmehl

Dielenbodenrenovierung

  • Abschliff der alten Farbschichten.
  • Grobschliffe zum egalisieren der Dielenbretter.
  • Optional versenken der Nagelbefestigungen.
  • Optional das verkitten der Nägelbefestigungen.
  • Holzoberfläche grundieren.
  • Aufbringen der Versiegelung.
  • Optional ölen der Holzflächen.

  • Entsorgung des Schleifmehl

Stufenrenovierung

  • Viele Farbschichten maschinell, teils von Hand zu entfernen.
  • Holzoberflächen grundieren
  • Holzoberfläche versiegeln/lackieren.
  • Optional ölen.
  • Entsorgung des Schleifmehl.

Holzoberflächen struktuieren

Eine gebürstete Oberfläche lässt Sie die Natürlichkeit des Holzes fühlen.

 

Orts und Ausstellungstermine nur nach telefonischer Vereinbarung:

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